Das fliegende Auto wird endlich Realität

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Ein fliegendes Auto war einst eine abgehobene Idee, die uns faszinierte und die viele für unmöglich hielten. Aber nach diversen Durchbrüchen und öffentlichen Tests sind fliegende Autos mittlerweile kurz davor, Realität zu werden.

Diese Hersteller fliegender Autos sehen sich verständlicherweise noch mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Doch ist es faszinierend, dass wir heutzutage die Technologie haben, diese Art von Dingen zu kreieren. Eines Tages schauen wir vielleicht in einen mit fliegenden Autos übersäten Himmel, wie im Film „Das fünfte Element“.

Hier ist eine Liste der bereits am weitesten fortgeschrittenen fliegenden Autos, die heutzutage kontinuierlich entwickelt werden.

Pop.Up von Airbus und Italdesign

Quelle: NewAtlas.com

Eine ganze Reihe beeindruckender Konzeptideen werden bei der Geneva Motor Show präsentiert, aber diese hier überragt alle anderen – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Pop.Up ist ein nach dem VTOL-Prinzip fliegendes Auto, das aus der Kooperation zwischen der Designfirma Italdesign und dem Luftfahrthersteller Airbus hervorgegangen ist. Der Pop.Up besitzt das Gehäuse eines Elektroautos, das sich von den Rotoren eines Multikopters absetzen lässt.

Airbus ist bereits seit längerem in der Entwicklung persönlicher Pendeldrohnen aktiv und Italdesign hat Erfahrung im Design autonom fahrender Autos. Aus diesem Grund ist es keine Überraschung, dass die beiden Produzenten mit diesem Konzeptentwurf aufwarten. Wenn Sie der großen Drohne keine Beachtung schenken, sieht das Fahrzeug dem üblichen städtischen Pendelauto sehr ähnlich.

Quelle: NewAtlas.com

Dank seines elektrischen Antriebsstranges produziert das Fahrzeug keine Emissionen. Mittels einer Applikation zum „Teilen“ des Fahrzeugs können Reisende ihre Fahrt darin buchen. Darüber hinaus können sie die App benutzen, um sich einen Überblick über Informationen wie den Preis, Zeitaufwand, die Nachfrage nach dem Service und mehr zu verschaffen. Das autonom fliegende Auto wird der Öffentlichkeit nach weiteren Tests und Entwicklungen vermutlich schon in einigen Jahren zur Verfügung stehen.

Uber Flying Taxi

Im letzten November plante Uber, fliegende Taxis zum derzeitigen Transportsystem hinzuzufügen. Damals war es noch alles andere als klar, wie solche Fahrzeuge aussehen würden. Jedoch verkündete das Unternehmen kürzlich, dass es eine Partnerschaft mit Aurora Flight Sciences geschlossen hat, um ein elektronisches Auto, das vertikal startet und landet, als Teil des Uber Elevate Network zu entwickeln.

Der Prototyp eines fliegenden Autos kann derzeit zwei Passagiere transportieren und besitzt acht horizontale Propeller zum vertikalen Starten und Landen. Darüber hinaus ist hinten ein vertikaler Propeller angebracht, der es dem Lufttaxi erlaubt, in einen schnelleren Flugmodus zu wechseln, sobald es in der Luft ist.

Quelle: uavdigest.com

Ein funktionierendes Modell dieses fliegenden Autos wurde bereits getestet. Der Entwurf ist eine Kombination von Technologien, die aus verschiedenen Projekten gewonnen wurden, an denen Aurora seit langem arbeitet. Ein gutes Beispiel ist der XV-24A X-plane demonstrator, entwickelt vom US-Verteidigungsministerium, dessen elektrisches Antriebssystem von dem Lufttaxi verwendet wird.

The Audi Shark

flying cars

Quelle: Kazim Doku

Für Liebhaber fantastischer und futuristischer Konzeptautos gibt es nichts aufregenderes als den mit Preisen überhäuften Audi Shark. Der Sportwagen wurde von Kazim Doku entwickelt, der für dieses Modell 2008 einen Designwettbewerb gewann, womit er seine bereits beachtliche Sammlung an Preisen erweitern konnte.

Der Audi Shark ist ein fliegendes Auto, in dem zwei Personen Platz finden. Seinen Namen trägt es vollkommen zurecht, denn es tritt schnittig und haiartig auf, dank der aus transparenten Röhren hergestellten Scheinwerfer. Das Innere sieht wie ein Cockpit aus Star Wars aus, hingegen sind die Sitze so sportlich, wie es nur geht. Doku dachte an eine Kombination aus Motorrad und Flugzeug, als es das Fahrzeug designte.

Source: Kazim Doku

Der Style bedient sich heftig an Elementen der Audi-Modelle S5, TT und R8, und die charakteristischen LED-Lichter erinnern an jedes Fahrzeug von Audi. Das sich öffnende Dach ist vorne angebracht, mit Tragflächen, die nach dem Abheben die Räder ersetzen. Hinten befinden sich Ruder, die dem Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten Kontrolle und Balance verleihen. Der Audi Shark ist wirklich ein eindrucksvoller Ausblick auf das, was die Zukunft für uns bereit hält.

Terrafugias TF-X & Transition

Quelle: NewAtlas.com

Vielleicht haben Sie vorher bereits von der Firma Terrafugia, die fliegende Autos entwickelt, gehört. Erst letztes Jahr hat sie das neue Design für das künftige Modell TF-X vorgestellt. Dieses geplante Fahrzeug ist ein autonom fliegendes Auto, das bereits 2013 angekündigt wurde. Jetzt hat es ein neues, schlankeres Karosseriedesign und soll bald in einem Windtunnel am MIT getestet werden.

Quelle: terrafugia.com

Wenn Sie fliegende Autos zur Zeit für unerreichbar halten, kommen Ihnen autonome Fahrzeuge vermutlich noch abwegiger vor. Allerdings hat Terrafugia, kurz bevor der TF-X angekündigt wurde, ein Video des ersten Flugs des Transition-Modells veröffentlicht, das Sie sich hier ansehen können.

Obgleich der Transition eine Startbahn zum Abheben benötigt, ist der TF-X in der Lage, vertikal zu starten und zu landen. Das Unternehmen zielt darauf ab, ein Fahrzeug zu entwickeln, das seinen Nutzern einen echten Transport „von Tür zu Tür“ bietet. Der TF-X ist für vier Passagiere ausgerichtet und soll einen computerkontrollierten Apparat für einfaches Fliegen besitzen. Sehen Sie sich das Vorstellungsvideo des TF-X-Konzeptentwurfes an.

Larry Page Kitty Hawk Flyer

Einer von Googles Mitbegründern, Larry Page, hat in letzter Zeit eine neue Herstellerfirma für fliegende Autos mit dem Namen Kitty Hawk unterstützt. Das Unternehmen will einen Prototyp herstellen, der der neueste Trend werden soll. Das vollkommen elektronische Fahrzeug ist kein fliegendes Auto, aber es kann über Wasser schweben, wobei der Fahrer keine Pilotenlizenz besitzen muss. Laut dem Hersteller ist bereits Ende 2017 ein Modell für Kunden verfügbar. Halten Sie daher die Augen offen!

Das Video, was Sie oben sehen, ist ein Teil des Tests und somit kommerzielles Material. Es soll demonstrieren, wie Larry Pages Modell eines fliegenden Autos benutzt werden kann, um Freunde zu treffen.

AeroMobil Flying Car

 

larry page flying car

Quelle: NewAtlas.com

Der Prinz von Monaco hat erst kürzlich bei der Top Marques Monaco ein fliegendes Automodell vorgestellt, das ab 2020 in der Garage – oder dem Hangar – der Kunden stehen soll. AeroMobil ist eine slovakische Firma, die seit April 2017 ihre Produktionsmodelle für das fliegendes Auto öffentlich zeigt. Schon jetzt wurden über 500 Exemplare vorbestellt.

Dieses Fahrzeug vermittelt den Eindruck eines Superautos, dank seiner sehr ähnlichen Kurven. Obgleich es durch seine einklappbaren Flügel in der Lage ist, zu fliegen, passt es in eine herkömmliche große Parknische zuhause. Auf dem Boden kann es bis zu 160 km/h schnell fahren. Außerdem kann es der Eigentümer zum nächstgelegenen Flugplatz bringen, wo es per Knopfdruck in ein Flugzeug verwandelt wird und in die Luft abhebt.

car flight

Quelle: NewAtlas.com

Das Ausklappen der Flügel benötigt weniger als drei Minuten. Die Flügel breiten sich aus, die Vorderräder werden hinter der Chassis festgemacht und ein Festpropeller kommt am Heck hervor. Im Flugmodus kann eine Geschwindigkeit von bis zu 259 km/h erreicht und Last bis zu 240 kg sicher transportiert werden.

 PAL-V Liberty

Quelle: NewAtlas.com

PAL-V, der niederländische Hersteller von fliegenden Autos, versucht seine Zusicherung einzuhalten, dass er als erster ein Produkt zur Marktreife bringen wird. Das Unternehmen hat bereits erfolgreiche Testflüge hinter sich gebracht und erfüllt sowohl die Standards des Straßen-, als auch des Luftverkehrs in den USA und Europa. Erst kürzlich hat das Unternehmen verkündet, dass Vorbestellungen für den zweimotorigen und dreirädrigen Gyrokopter Liberty bereits möglich sind.

Viele Jahre harter Arbeit haben sich für die holländische Firma bezahlt gemacht, denn sie konnte alle technischen Schwierigkeiten überwinden, die bei den Herausforderungen zur Qualifikation auftraten. Das Team hat erfolgreich ein innovatives fliegendes Auto geschaffen, das die Sicherheitsstandards weltweit erfüllt.

Quelle: NewAtlas.com

Der PAL-V Liberty enthält eine Dualmotor-Antriebstechnologie von Rotax. Der erste Motor dient dem Fahren auf der Erde, während der zweite zum Fliegen benutzt wird. Bei der Herstellung wurde darauf geachtet, dass das Produkt nicht größer als ein reguläres Auto ist, wobei es die Vorteile einer niedrigeren Aufhängung besitzt. Beim Modell Liberty passen mindestens zwei Personen ins Cockpit.

Lilium Aviation Eagle

Quelle: NewAtlas.com

Der Lilium Aviation Eagle basiert auf der Idee eines elektronischen vertikalen Start- und Landefahrzeugs (VTOL) und hat erst kürzlich einen ersten Testflug erfolgreich abgeschlossen. Vom Boden aus gesteuert, können in diesem fliegenden Taxi wenigstens zwei Passagiere Platz nehmen. Allerdings müssen noch eine Reihe von Tests vorgenommen werden, unter anderem das horizontale „Parken“ während des Fluges.

Das Unternehmen hat angekündigt, dass das Lufttaxi mit Stahltriebwerken angetrieben wird, wobei statt der Gasturbinen elektronische Motoren eingesetzt werden sollen. Wie Sie sehen können, ist das Fahrzeug so designt, dass sich der Motor auf den Flügeln befindet. Es besitzt zwölf bewegliche Flügelschläge, die den Luftstrom zum Starten und Landen nach unten umleiten.

Quelle: NewAtlas.com

Lilium Aviation plant einen bemannten Flug für 2019 und zielt auf ein neues fünfsitziges Modell für Lufttaxidienste auf Abruf ab. Das neue Modell nutzt angeblich nur zehn Prozent der Energie, die ein Fluggerät im Stile eines Quadrokopters verbrauchen würde. Die Reichweite beträgt 300 km und die Höchstgeschwindigkeit 300 km/h. Diese Geschwindigkeit würde die Reise vom New Yorker Flughafen John F. Kennedy zur Halbinsel Manhattan auf fünf Minuten reduzieren.

Ehangs 184

Quelle: popularmechanics.com

Es ist mittlerweile absolut üblich, dass Drohnen bei Technologiemessen für Endkunden ausgestellt werden, aber fast alle diese Modelle haben eins gemeinsam: wir können nicht in sie einsteigen. Moment mal: „fast alle“? Ja, denn Ehangs 184 ist die Ausnahme.

Das Luftfahrzeug kann einen einzelnen Passagier autonom von A nach B befördern. Die Idee ist, dass Kunden einfach ins Modell 184 einsteigen, es anschalten, ihr Ziel auswählen und den „Start“-Knopf drücken.