10 Jobs, die Ihre Kinder in 10 Jahren nicht mehr machen werden

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Automatisierung, die sich in Künstlicher Intelligenz (KI) in Software-Programmen oder Robotern zeigt, wird in einigen Jahren 6% der Arbeitsplätze in den Vereinigen Staaten obsolet machen. Dabei sind Angestellte, die für niedrige Löhne arbeiten, sind nicht die einzigen, die sich Sorgen machen sollten. Auch wissensbasierte, hochqualifizierte Arbeitsplätze könnten in einigen Branchen in zehn Jahren nicht mehr existieren.

Analysten schätzen, dass alleine im juristischen Sektor 39% der Aufgaben in den nächsten zehn bis 15 Jahren automatisiert werden könnten. Außerdem gibt es davon unabhängige Forschungsergebnisse, die zu dem Ergebnis kommen, dass bis zu 95% der Buchhalter vermutlich  ihren Job verlieren werden.

Einige Eltern versuchen sogar, nachdem Sie von KI-Automatisierung gehört haben, ihre Kinder davon zu überzeugen, in den betroffenen Bereichen keine Karriere einzuschlagen. Ein Programmleiter in Großbritannien rät dazu, stattdessen generalistischere Kurse zu besuchen. Er behauptet, dass eine große Bannbreite an Fertigkeiten und Kompetenzen der beste Weg zu einer auch in Zukunft sicheren Arbeit ist.

Jobs in der juristischen sowie in der Buchhaltungsbranche sind am meisten von Wegfall betroffen. Allerdings sind dies nicht die einzigen Bereiche, in denen ein Verlust an Arbeitsplätzen droht. Wer im wissensbasierten Bereich oder im Einzelhandel tätig ist, oder körperlicher Arbeit nachgeht, wird ebenfalls feststellen, dass seine Arbeitskraft in Zukunft weniger nachgefragt wird.

Schauen Sie sich hier die 10 Tätigkeiten an, denen Ihre Kinder in zehn bis 20 Jahren nicht mehr nachgehen werden.

1. Finanzanalyse

 

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Quelle: Stephenslittle.com

Wer als Finanzanalyst arbeitet, analysiert die mikro- und makroökonomischen Verhältnisse, um einem Unternehmen oder einer Branche Empfehlungen zu machen. Analysten geben Geschäftsleuten und Firmen Empfehlungen darüber ab, welche Handlungen die besten sind. So raten sie zum Beispiel dazu, bestimmte Aktien zu kaufen oder Lagerbestände zu füllen, auf Basis der derzeitigen oder vorhergesagten Stärke.

Finanzanalysten wurden einst als in jedem Unternehmen unabdingbar angesehen. Dies liegt daran, dass scharfsinnige Finanzanalysten in der Lage waren, Trends vor allen anderne zu erkennen, was es den Unternehmen ermöglichte, ihr Portfolio anzupassen und somit eine Menge Geld zu verdienen.

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Quelle: Thesianbanker.com

Analysesoftware, die mit Künstlicher Intelligenz arbeitet, stellt jedoch für menschliche Finanzanalysten eine große Konkurrenz dar. Derzeit erkennen diese Programme Trends etwa so gut wie Menschen, doch sollen sie in Zukunft diese sogar übertreffen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Arbeitsplätze von Finanzanalysten mit am schwersten betroffen sein werden, wenn in den nächsten zehn Jahren etwa 30% der Jobs in der Bankenbranche von KI ersetzt werden.

2. Angestellte am Bankschalter

 

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Quelle: Uvisor.com

Wer hinter dem Schalter sitzt, ist ein Bankangestellter, der direkt mit den Kunden zu tun hat. An einigen Orten dieser Welt gilt dieser Angestellte als Vertreter des Kunden oder als Kassierer der Bank. In den meisten Fällen ist dafür Erfahrung im Umgang mit Geld erforderlich, sowie das Abitur. Außerdem bieten viele Banken Studenten Schulungen während der Arbeitszeiten an.

Aber genauso wie der Geldautomat menschliche Arbeitskraft ersetzt hat, sind auch Kassiererjobs davon bedroht, durch Computer ersetzt zu werden. Laut diesem Artikel ist es sehr wahrscheinlich, dass Künstliche Intelligenz menschliche Kassierer und Bankberater in Zukunft überflüssig macht.

Quelle: CNBC.com

Schon heute werden KI-Programme entwickelt, die nicht nur Geldtransfers vornehmen können, sondern bald auch in der Lage sein werden, neue Konten zu eröffnen und Kredite zu verwalten. Was sie aber besonders attraktiv macht, ist die Tatsache, dass sie dies alles mit wesentlich weniger Zeit- und Geldaufwand erledigen als ein Mensch.

3. Versicherer und Schadenregulierungsbeauftragte

 

Quelle: Cufixevod.prv.pl

Versicherer bewerten die Risiken und Belastungen, die ein potentieller Kunde aufweist. Sie entscheiden auch, wie weit der Versicherungsschutz geht, wie viel die Versicherung den Kunden kosten soll und ob das Risiko, ihn zu versichern, überhaupt eingegangen wird. In der Regel sind sie die erste Person, mit der Kunden, die in Unfälle verwickelt sind, in Kontakt kommen.

Zur Zeit ist der Effekt der Automatisierung auf viele Arbeitsplätze im Versicherungsgewerbe stark spürbar. So hat die Fukoku Mutual Life Insurance allein in Japan 30 ihrer Schadenregulierungsbeauftragten durch ein einziges KI-System ersetzt. Die Software basiert auf dem Watson Explore von IBM, wie die britische Zeitung The Guardian berichtet.

4. Bauern

 

Quelle: Bloomberg.com

Bauern beschäftigen sich bekanntermaßen mit der Landwirtschaft, also der Produktion von Pflanzen und Tieren zu Nahrungs- und anderen Zwecken. Die Bezeichnung wird oft auf all jene angewendet, die mit der Pflanzenzucht, dem Weinbau, der Produktion von Obst sowie Geflügel und anderen Tieren beschäftigt sind. Bauern besitzen das Land in der Regel, aber landwirtschaftliche Arbeiter, die das Eigentum anderer bearbeiten, sind vom technischen Wandel gleichermaßen betroffen.

KI-Roboter übernehmen nach und nach die Tätigkeiten, die Bauern einst vollbrachten. Sie können bereits eine Reihe von Arbeiten durchführen, von der Salaternte bis zum Melken von Kühen. In Deutschland ist es ein Milch produzierender Bauernhof im Familienbesitz, der als erster ein sogenanntes „Voluntary Milking System“ installieren wird. Dieses System ermöglicht es den Kühen, nach angeblich eigenem Gutdünken zur Melkmaschine zu laufen und dort gemolken zu werden.

Quelle: FVturkey.blogspot.com

In den Vereinigten Staaten könnten mehr als eine Millionen Farmarbeiter innerhalb weniger Jahre ihren Job verlieren, da sie durch Maschinen ersetzt werden. Angesichts von Robotern, die von der Apfelernte bis zum Unkrautjäten auf Kohlfeldern scheinbar alles können und dabei effizienter und billiger sind, stellt sich die Frage, wer solche Maschinen nicht auf seiner Farm beschäftigen wollte.

5. Bauarbeiter

 

Quelle: Minutemeninc.com

Bauarbeiter sind Menschen, die professionell oder als Angelernte in der Konstruktion von Gebäuden oder Infrastruktur angestellt sind. Bei Ihrer Arbeit tragen sie oft Schutzhelme, weswegen man sie im Englischen auch „hard hats“ oder „hard hat workers“ nennt.

Allerdings sind selbst diese körperlichen Arbeiten nicht vor der Automatisierung sicher. Es gibt bereits Roboter, die die Tätigkeiten von Maurern durchführen und die auf einigen Baustellen bereits eingesetzt werden, wo sie zwei bis drei menschliche Arbeiter ersetzen. Der SAM („Semi-Automated Mason“) kann bis zu 1.200 Steine pro Tag verlegen, während ein Mensch nur etwa 300 bis 500 schafft.

Quelle: Ibtimes.co.uk

Obwohl noch immer eine echte Person benötigt wird, um mit dem SAM zusammenzuarbeiten, senkt die Maschine klar die Nachfrage nach menschlichen Maurern. Auch die Fahrer von Planierraupen oder Krähnen könnten in der nächsten Dekade durch KI-gesteuerte Maschinen ersetzt werden.

6. Inventarverwalter

 

Quelle: Erpfm.com

Die Aufgabe eines Inventarverwalters besteht darin, den Überblick über die Lagerbestände eines Kaufhauses zu behalten. Er ist derjenige, der neues Inventar empfängt und Buch führt, wenn es eintrifft oder ausgeliefert wird. Inventarverwalter transferieren Waren vom LKW zum Regal und wieder zurück. Davon abgesehen behalten sie den Überblick über die Lagerbestände und erstellen Zeitpläne, sodass sie genau wissen, wann neue Ware angefordert werden muss.

Aber diejenigen, die diese Aufgaben übernehmen, finden sich bald womöglich ohne Job wieder. Während die Maschinentechnologie immer weiter voranschreitet, werden auch die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz immer ausgefeilter. Ein als Tally bekannter Roboter ist darauf spezialisiert, Regale zu überwachen, um Waren zu finden, die nachgefüllt werdne müssen, am falschen Ort stehen oder für die ein falscher Preis ausgezeichnet wurde. Tally schreitet die Gänge ab und scannt mittels Sensor die Regale ab, um anschließend das Personal zu informieren.

Quelle: Simberobotics.com

Obgleich Roboter wie Tally in der Anschaffung teuer sind, sparen Unternehmen langfristig wesentlich mehr mit ihnen ein. Befürworter der Maschinen argumentieren, dass diese anders als Menschen keine Ferien benötigen, nicht krank werden und einfach durch ein Softwareupdate geschult werden können.

7. Taxifahrer

 

Quelle: Universaltaxisdispatch.com

Taxifahrer sind profesionelle Autofahrer, deren Job darin besteht, andere Menschen in ihrem Taxi zum gewünschten Ziel zu bringen. Dabei verdient der Fahrer eine gewisse Gebühr, die von der Länge der Fahrt abhängt. Wenn sie von einer Firma beauftragt werden, holen die Taxifahrer die Angestellten dieser Firma ab, aber manchmal fahren sie auch nur stundenlang herum und sammeln Kunden am Straßenrand ein.

Obwohl herkömmliche Taxifahrer bereits den Effekt von Firmen wie Uber oder Lyft spüren, könnten alle drei Arten von Fahrern dank KI-gesteuerter Fahrzeuge bald arbeitslos werden. Dabei sind es dieselben großen Taxiunternehmen, die daran arbeiten, Autos ohne Fahrer möglich zu machen.

Quelle: Uber.com

Ubers Vorstandsvorsitzender sagt sogar, dass der Service wesentlich günstiger und die Gewinne für sein Unternehmen höher sein werden, wenn niemand den „anderen Typ“ im Auto bezahlen muss. Weltweit wird es in den nächsten zehn Jahren in verschiedenen Städten Flotten KI-gesteuerter Taxis geben. Tatsächlich testet Uber diese Fahrzeuge bereits und auch die Stadt Singapur hat schon damit angefangen, einige von ihnen auf die Straße zu bringen.

8. Arbeiter in der Herstellung

 

Quelle: Mineralsmakelife.org

Die US-Zensusbehörde definiert „manufacturing jobs“ als solche Arbeiten, die neue Produkte entweder direkt oder durch den Einsatz von Rohmaterialien herstellen. Man findet sie in der Regel in Fabriken, aber sie können auch zuhause durchgeführt werden. Beispiele für diese Art von Arbeit sind Süßigkeitenhersteller, Bäckereien und Schneiderbetriebe.

Quelle: Hangthebankers.com

In der Politik reden Populisten oft davon, Jobs in der Produktion wieder zurück ins Land holen zu wollen. In Wahrheit wird dies so bald nicht geschehen. Stattdessen werden selbst in China menschliche Arbeiter durch Roboter ersetzt werden. Tatsächlich hat dieser Prozess bereits begonnen: der iPhone- und Xbox-Hersteller Foxconn hat schon jetzt über 60.000 seiner Arbeiter durch KI-Maschinen ersetzt.

9. Journalisten

 

Quelle: Gawker.com

Die Aufgabe eines Journalisten besteht darin, Nachrichten aufzuschreiben und zu verbreiten, d.h. der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei kann ein Journalist mit allgemeinen oder sehr speziellen Themen befasst sein. Die meisten der im Journalismus Angestellten spezialisieren sich auf ein bestimmtes Thema und arbeiten mit ähnlich ausgerichteten Kollegen zusammen.

Quelle: i4j.info

Aber traurigerweise ist nicht einmal dieser Beruf noch sicher. Es stellte sich nämlich heraus, dass künstlich geschaffene Denkmaschinen ebenfalls in der Lage sind, Artikel ohne Schwierigkeiten zu schreiben. Die Nachrichtenagentur Associated Press begann im  Jahr 2014 damit, intelligente Software zum Verfassen ihres Quartalsberichts einzusetzen. Diese KIs stellen in jedem Quartal 3.000 Berichte her. Es ist daher ebenfalls wahrscheinlich, dass Content-Seiten bald vollkommen ohne menschliche Schreiber auskommen.

10. Schauspieler

Quelle: abc.net.au

Es ist sehr gut möglich, dass wir eines Tages Schauspieler sehen, die genauso jung erscheinen wie zu der Zeit, als sie das erste Mal auf der großen Leinwand auftraten. Hollywood hat nämlich kürzlich Gefallen daran gefunden, mittels modernster CGI-Techniken verstorbene Schauspieler aus dem Grab aufstehen zu lassen. Eines der berühmtesten Beispiele ist Peter Cushing in der Rolle des Grand Moff Tarkin, der für den Film Rogue One mittels CGI-Technologien von den Toten zurückgeholt wurde.

Quelle: Movieweb.com

In demselben Film war Carrie Fisher als 21jährige Prinzessin Leia aus dem Originalfilm „Krieg der Sterne“ von 1977 zu sehen. Wenn man sich CGI-„Wiederauferstehungstechnologie“ zu eigen macht, sind Filmschauspieler nicht mehr zwingend notwendig. Und das könnte tatsächlich Realität werden, wenn das Publikum und die Studios die Innovation annehmen. Dann könnten dieselben beliebten Schauspieler von heute oder von früher jahrzehntelang in großen Filmen „mitspielen“.

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